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Wenn Krankheiten unsichtbar sind, bietet GOLDKIND einen digitalen Zufluchtsort
Wenn Krankheiten unsichtbar sind, bietet GOLDKIND einen digitalen Zufluchtsort

Wenn Krankheiten unsichtbar sind, bietet GOLDKIND einen digitalen Zufluchtsort

Verletzte Seelen finden seit Dezember 2021 bei der Stiftung GOLDKIND Erste Hilfe. Das Online-Angebot richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche sowie Angehörige und Helfer:innen. Hier finden junge Menschen und Interessierte Antworten auf Fragen zu Depression, Psychosen, Angst- oder Persönlichkeitsstörungen.

Es gibt Krankheiten, die sind eindeutig sichtbar, beispielsweise Masern, Windpocken oder eine einfache Erkältung. Eine verletzte Seele macht Menschen ebenfalls krank, nur bleibt die Krankheit für andere oft unsichtbar. Bei Kindern sorgt das für ein Gefühlschaos und Ängste, wenn Papa oder Mama seltsam reagieren. Die Jüngsten sind überfordert, wenn Eltern keine gesicherten Regeln und Werte vermitteln, und suchen für ein solches Verhalten oft die Schuld bei sich selbst.

Die Stiftung GOLDKIND möchte an dieser Stelle aufklären und Hilfe anbieten. Über die Webseite www.goldkind-stiftung.de finden betroffene Kinder und Jugendliche bereits niederschwellige Angebote, beispielsweise per Chat oder digitaler Sprechstunde.

Auf der kostenlosen Online-Plattform teilen nun auch Expertinnen und Experten ihr Wissen über psychische Erkrankungen. Die kurzen Fachartikel, Interviews und Fortbildungs-Videos vermitteln Wissen an Betroffene und Helfer:innen und geben eine erste Hilfestellung, wenn Menschen aus dem familiären Umfeld psychisch auffällig reagieren.

Aus den bisherigen Erfahrungen und Reaktionen wissen die Fachleute bei GOLDKIND, Kinder und Jugendliche haben eine Menge Fragen:

  • Sind meine Eltern verrückt?
  • Wie zeigt sich eine Depression?
  • Was sind Angststörungen?
  • Warum kann ich es Papa und Mama nie recht machen?

 

Aufklärung ist wichtig. Denn nicht jede ungewöhnliche Verhaltensweise muss psychischer Natur sein. Erst wenn Betroffene oder andere Menschen über Jahre hinweg unter ihren Verhaltensweisen leiden, weist es auf eine Persönlichkeitsstörung hin.

Außerdem berichtet Psychotherapeutin Livia Koller im Interview über die am Bezirkskrankenhaus Augsburg eingeführte Kindersprechstunde. Oft seien die Kinder psychisch auffälliger Eltern die „vergessenen kleinen Angehörigen“. Deswegen plädiert die Expertin dafür, Kinder und ihre Themen in eine Therapie einzubeziehen. Das helfe den Eltern und den Kindern, wieder eine funktionierende Familie zu werden.

Interessierte finden aktuell insgesamt sechs Artikel und Interviews auf www.goldkind-
stiftung.de. Künftig erscheinen dort in loser Folge weitere Fachtexte, die sich mit psychischen Krankheiten und deren Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche beschäftigen.

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Pressekontakt

Für Presseanfragen, Kooperationen und interne News wenden Sie sich gerne an:

Carolina Pougin

info@goldkind-stiftung.com

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