Magdalena Rogl ist HR-Managerin bei Microsoft und Diversity-Expertin. Die gelernte Kinderpflegerin und mehrfache Mutter spricht im GOLDKIND-Podcast darüber, wie man den dysfunktionalen Kreislauf durchbricht.
„Man wächst mit einem verschobenen Selbstwertgefühl auf und bekommt als Kind einfach nicht dieses Urvertrauen, diese Grundliebe mit“, sagt Magdalena Rogl, Managerin bei Microsoft und Diversity-Expertin. Sie spricht in der ersten Folge des GOLDKIND-Podcasts darüber, wie väterliche Gewalt ihr Aufwachsen bestimmt hat. Schuld und Ohnmacht haben sie lange begleitet. „Kinder denken immer, sie haben selbst was falsch gemacht.“
Vor allem litt Magdalena Rogl darunter, dass das Umfeld das Mädchen nicht schützte, obwohl man offensichtlich Bisswunden sehen konnte, die vom Vater stammten. Weder befreundete Mütter griffen ein, noch Ärzte oder die eigenen Großeltern, die sich „nicht einmischen“ wollten. Erst spät traf sie auf einen engagierten jungen Therapeuten, der der Mutter sofort zur Trennung riet.
„Kinder, die früher Gewalt erlebt haben, werden häufiger später als Eltern auch gewalttätig. Ich sorge dafür, dass es nicht weitergegeben wird,“ sagt die mehrfache Mutter heute. In diesem Zusammenhang unterstreicht Magdalena Rogl, wie wichtig es ist, dass Erwachsene eingreifen, nachfragen. Bei Gewalt gäbe es keine andere Alternative: Polizei einschalten!